Ein unvergessliches Erlebnis
19 Anfänger hat der Fallschirmsportclub Trier in diesem Jahr zu Fallschirmspringern bereits ausgebildet. Die riesige Freude stand auf dem Flugplatz in Föhren wieder zwei Neueinsteigern ins Gesicht geschrieben. Freuen können sich auch Zuschauer: morgen, wenn der Verein Cercle
Föhren. Christian Katona aus Trier stößt einen Freudenschrei aus. Zusammen mit der aus Idar-Oberstein stammenden Anika Schmitt hat er seinen ersten Fallschirmsprung mit Bravour geschafft. Aus 1200 Metern Höhe sind sie nach den Instruktionen von aus der Cessna ausgestiegen und beim ersten Solo-Sprung nach einigen Minuten glücklich und gekonnt auf der Erde gelandet. "Wir bieten allen, die ihre Freizeit aktiv gestalten möchten, diese Anfänger-Lehrgänge an", sagt Vorsitzender Reimund Thieltges. Zu diesem Zweck ist dem Verein ein Ausbildungsbetrieb angeschlossen. Geführt wird von , der von erfahrenen Springern unterstützt wird.
Zur Ausbildung werden zwei aufeinander aufbauende Kurse angeboten. Im
ersten Kurs sind die Bereiche Ausrüstung, Technik, Verhalten in
besonderen Fällen, Bodenausbildung, Training im Hängergurtzeug und die
menschliche Leistungsfähigkeit die Hauptthemen. Soler sagt: "Die
Springer lernen dabei, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und Ängste durch
Respekt zu ersetzen. Damit gewinnen sie dann die nötige
Selbstsicherheit für die anstehenden Sprünge."
Die beiden Anfänger haben ihre Schirme bereits auf dem Rücken, als das
Flugzeug langsam näher rollt. Soler kontrolliert nochmals die Technik
und Ausrüstung der Erstspringer. Er erklärt zum letzten Mal das
Verhalten und die Griffe beim Ausstieg und macht mit seinen Schülern
Trockenübungen am Boden.
"Die faszinierende Welt des Fallschirmspringens wird für Sie zu einem
unvergesslichen Erlebnis werden", verspricht Soler. Die Maschine startet
und windet sich in die Absprunghöhe. Wie kleine Punkte sind die
Neulinge mit dem automatisch geöffneten Schirm am Himmel zu sehen.
Während der Schirmfahrt begleitet sie ein erfahrener Sprunglehrer per
Funk vom Boden aus sicher zum Zielpunkt. Die Landegeschwindigkeit sei in
der Regel mit einem Sprung aus einer Höhe von einem Meter vergleichbar,
sagen die Experten.
Christian Katona stößt einen Jubelschrei aus nach der geglückten
Landung. "Das war super! Ich habe nicht gemerkt, wie sich der Schirm
geöffnet hat", sagt sie. "Beim Rausspringen habe ich zwei Mal Anlauf
genommen." Beim ersten Mal sei es ihm nicht so gut gegangen, aber dann
habe er sich überwunden und sei gesprungen.
Nach dem bestandenen Grundkurs gilt es beim Freifallkurs, aus 4000
Metern Höhe auszusteigen. Dann stehen beim Sprung auch Drehungen, Rollen
und Salti auf dem Programm. Der nächste Grundkurs findet vom 2. bis 4.
September statt. Anmeldungen bei Oliver Soler: Telefon 0179/9491606 (ab
17 Uhr) oder per E-Mail:
Morgen, Samstag, wird um 20 Uhr die neue Cessna 182 (300 PS) eingesegnet und getauft. Zu Gast ist der Verein Cercle .
Das Motto des Treffens heißt: "Zwei Springervereine, zwei Kulturen,
zwei Mentalitäten und ein gemeinsames Anliegen: Fallschirmspringen".
