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Wir über uns

Von unserem Pressereferenten
Klaus Weese, 01.01.2007

Der Fallschirmsportclub Trier e. V. besteht zurzeit aus circa 60 aktiven und 15 nicht aktiven Mitgliedern. Unsere Mitglieder setzen sich aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen zusammen, angefangen vom Lehrer oder Straßenbauer, über den kaufmännischen Angestellten bis hin zum Berufssoldaten oder den Doktor der Chemie. In unseren Reihen finden sich alte und junge Springer, Frauen und Männer, Deutsche, Amerikaner und Luxemburger. Uns alle eint die gleiche Passion, die Freude am Fallschirmspringen.

Der FSC Trier ist seit Jahrzehnten eng mit der Region Trier verbunden. Gegründet wurde der heutige Fallschirmsportclub Trier e.V. im Juli 1975 noch auf dem alten Flugplatz in Trier-Euren als "Fallschirmsportgruppe im Fliegerclub Trier" (neben der "Ballonsportgruppe im Fliegerclub Trier" und der "Modellfluggruppe im Fliegerclub Trier") als Untergruppe des Fliegerclub Trier, von dem Piloten Theo Schröder, Schweich. Als ersten Fallschirmsprunglehrer konnte man Wolf-Dieter Hädicke gewinnen und als Trainer fürs Bodentraining Dieter Pentzek. Man kaufte zwei Fallschirmsysteme und rüstete eine Cessna 172 "Reims Rocket" zur Absetzmaschine um.

Mangels Sprunggelände in Trier-Euren wurden die ersten Absprünge beim FSC Saar im September und Oktober 1975 in Saarlouis durchgeführt. Im Jahre 1976 schloss man sich der FSG Heeresflugplatz Mendig, dessen 1. Vorsitzender und Gründer, der Referent für Fallschirmsport des Landes Rheinland-Pfalz im DAeC, Herbert Dressler war, auf dem gleichnamigen Heeresflugplatz in Mendig an. Dieser Verein hatte nämlich dass, was die Trierer Springer nicht hatten, ein zugelassenes Sprunggelände. Dafür fehlte dem Springerclub Mendig, was wiederum die Trierer zu bieten hatten, eine Absetzmaschine. Von dieser Zusammenarbeit profitierten, die sich im Aufbau befindlichen Vereine erheblich, denn von nun an, verfügte man gleichzeitig auch über einen größeren Pool an Fallschirmsprunglehren und Fallschirmen.

Mit dem Umzug des Flugplatzes Trier von Euren nach Föhren, konnte dort auch erstmals die Genehmigung zur Betriebsart "Fallschirmspringen" erworben werden. So hingen am 05.12.1977 erstmals Fallschirmspringer (Herbert Schneider, Ernst Rech, Wolfgang Junkes) am Himmel über Föhren. Es waren bereits eigene Springer, die auf den Sprungplätzen, Saarlouis, Breitscheid, Ailertchen und Mendig zwischenzeitlich (1976) die Ausbildung abgeschlossen und den Luftfahrerschein für Fallschirmspringer erworben hatten. Die Männer der ersten Stunde waren Ernst Rech, Hans Kredinger, Roman Ebner, Herbert Schneider, Wolfgang Junkes Klaus Schneider, Bernd Gressnich und Klaus Reuter.

Nachdem die Fallschirmsportgruppe mittlerweile auch die eigene Ausbildungsgenehmigung und Klaus Reuter die "Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Fallschirmspringern" erworben hatte, fand ab April 1979 der erste eigene Ausbildungslehrgang statt.

Nach der Loslösung vom Fliegerclub und Gründung des eigenen Vereins im Jahre 1982 erwarb der Verein unter dem 1.Vorsitzenden Wolfgang Junkes auch sein erstes eigenes Flugzeug.

Egal ob Flugplatz-, Dorf- oder Winzerfest, Wohltätigkeitsveranstaltung, Stadioneröffnung, oder sonstige sportliche oder kulturelle Veranstaltung, der Fallschirmsportclub Trier e. V. war und ist stets auf Nachfrage oder Einladung bei diversen Veranstaltungen durch Außenlandungen bzw. Demosprünge in Erscheinung getreten und hat dadurch für den Fallschirmsport und die Region geworben.

Im Gegensatz zu den rein kommerziellen Sprungplätzen, haben bei uns das Vereinsleben und das soziale Miteinander einen hohen Stellenwert. Wir mögen zwar nicht mit spektakulären, sportlichen Höchstleistungen aufwarten, haben aber durch das freiwillige und ehrenamtliche Engagement unserer Vereinsmitglieder viele interessante sportliche Veranstaltungen organisiert. Dazu gehörten als Highlight mehrere Zielsprungwettbewerbe auf Internationalem Niveau am Flugplatz in Trier-Föhren, ein Sprunglager auf der Ostseeinsel Usedom, die Teilnahme an Sprunglagern in Polen und Litauen, sowie eine langjährige Partnerschaft mit dem Fallschirmsportclub Moskau. Diese und eine Vielzahl anderer gemeinsamer Veranstaltungen, die oft auch die kompletten Familien oder die Partner miteinbezogen, schufen spezielle Bande innerhalb unseres Vereins. So blieben etliche unserer Mitglieder dem FSC Trier treu, auch wenn sie die eigene berufliche oder private Entwicklung nach Frankfurt am Main, in den Kölner Raum, nach Mecklenburg-Vorpommern oder gar die Schweiz führte.

Wer sich der Herausforderung des Fallschirmspringens in einer interessanten, aber trotzdem entspannten und erholsamen Atmosphäre widmen möchte, ist bei uns genau richtig. Wer sich darüber hinaus auch noch selber in die notwendige Vereinsaktivitäten einbringen möchte, wird von uns auf Händen getragen.

Aber auch der spontan auftauchende Gastspringer ist uns stets herzlich willkommen.

Machen Sie mit bei uns!

Es erwartet Sie:

  • interessante Erlebnisse
  • viele Kontakte
  • gemeinsam erlebte Momente
  • ein Blick in eine andere Sportlerwelt
  • Sie können von- und miteinander lernen
  • und gewinnen neue Freunde
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